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Mühlenrestaurierung: die Finanzierung für die erste Bauphase steht!

11.11.2018 Wir freuen uns, berichten zu können, dass der Mühlenverein Labbus die Finanzierung für die erste Bauphase der Restaurierung nun sichergestellt hat und dass wir beabsichtigen, noch vor Ende des Jahres mit den Restaurierungsarbeiten zu beginnen. Das Finanzierungspaket in Höhe von €100.000 setzt sich aus drei Tranchen zusammen:

 

  • €50.000 Fördermittel von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
  • €30.000 aus EU-Mitteln – konkret von dem ZILE-Programm (Richtlinie über die Gewährung von Zuwendung zur integrierten ländlichen Entwicklung) für den Bereich Kulturerbe
  • €20.000 aus Eigenmitteln des Vereins. Diese wiederum stammen aus einer Kombination aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und den Erlösen vom jährlichen Mühlentag

 

Die erste Bauphase beinhaltet den Neubau und das Aufsetzen der Mühlenkappe samt Windrose, sowie Ausbesserungsarbeiten an den Füßen von zwei der „Oprichter“, der großen Eckstiele des hölzernen Achtkants. Sobald die Bewilligung für die ZILE-Mittel bei uns eingeht wird der Mühlenbauer beauftragt. Dieser wird die Mühlenkappe, die aktuell noch auf dem Mühlengelände steht, in Einzelteilen zu seiner Werkstatt transportieren. Es soll möglichst viel von der ursprünglichen Bausubstanz wiederverwendet werden. Die Balken, die nicht mehr verbaut werden können, dienen als Schablone für den Neubau der 20 Tonnen schwere Kappe. Auch das „gehende Werk“ - die große Flügelwelle mit Stirnrad - ist in einem guten Zustand und wird in der neuen Kappe wieder seinen Platz finden. Ein Termin für das Wiederaufsetzen der Kappe steht noch nicht fest.

 

Parallel sorgt sich der Vorstand des Mühlenvereins um die Finanzierung für die zweite Bauphase. In dieser Phase wird die Galerie der Mühle, die für die Bedienung der Bremse und der Jalousienklappen der Flügel notwendig ist, neugebaut und die Flügel erneuert und eingesetzt. Die Kosten für die zweite Bauphase, die zu einer drehende Mühle führen wird, werden gemäß Gutachten auf ca. €125.000 geschätzt.

 

In der geplanten dritten Phase wird die noch komplett vorhandene technische Einrichtung im Inneren der Mühle überholt und gängig gemacht damit die Mühle zum ersten Mal seit über 25 Jahren mit Wind wieder mahlen kann.

 

Der Mühlenverein hat bereits etwa €17.000 aus eigenen Mittel in die Mühlenrestaurierung investiert. Schwerpunkt dabei war, die Zugänglichkeit, Sicherheit und Vorführbarkeit sicherzustellen und die Bausubstanz zu erhalten.

Erntefest 2018 in Lindern

Der Mühlenverein Labbus hat 2018 wieder mit einem Erntewagen am Erntefest in unserer Ortschaft Lindern teilgenommen.

Mühlenfest am Pfingstmontag 21. Mai 2018

Eine Nachricht vom Vorstand: 

"Ein wunderschöner Mühlentag 2018 ist zu Ende gegangen. Wir sind alle müde, glücklich und rundum zufrieden. Es hat alles gestimmt und die Stimmung war einfach wunderbar. Auch in der Mühle waren viele sehr interessierte Besucher.

 

Wir können uns jetzt nur noch bedanken bei allen, die dazu beigetragen haben, dass unser Mühlenfest zum Erfolg wurde - die vielen Helfer, die sich so fleißig eingebracht haben; die BäckerInnen der über 50 leckeren Torten; unsere Aussteller, die für eine bunte Kulisse gesorgt haben; die Nachbarn, die uns so wohlgesonnen sind; die Treckerfahrer die mit ihren Schleppern den Weg zur Mühle gefunden haben; diejenigen, die ganz unauffällig und im Hintergrund dafür gesorgt haben, dass alle Einzelheiten stimmten und vor allem die vielen gut gelaunten Besucher, ohne die der Mühlentag kein Fest wäre.

 

Wir freuen uns schon auf 2019!"

 

Der Vorstand

Hier ein paar Eindrücke aus der Kreiszeitung:

Große Resonanz beim Mühlentag in Labbus

Die Mühle in Labbus ist am Pfingstmontag Jahr für Jahr ein beliebtes Ausflugsziel. Zum zwölften Mal hatte sich der Mühlenverein der Initiative der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung angeschlossen und im Rahmen des Deutschen Mühlentags die Türen des Galerieholländers geöffnet. „Ich glaube, die Resonanz war noch nie so groß wie heute“, sagte Aileen Hansing. Die Organisatoren hatten ein buntes Programm für alle Generationen zusammengestellt. Die meisten Besucher blieben länger als geplant: Das Ausflugswetter und das schöne Ambiente luden zum Verweilen ein. mks

 

Der komplette Beitrag mit Fotogalerie finden Sie hier.

Mühlentag 2017 - Rückblick

Mit vielen Dank an Marianne Vallan und Carsten Lucht für die schönen Fotos!

Aus der Presse: Mühlenfest Labbus lockt am Pfingstmontag hunderte Besucher

Carsten Lucht (links), hier mit Aileen Hansing vom Mühlenverein und und Friedrich Ahrbecke, bot erstmals Führungen für Gehörlose an und hatte Fotos historischer Wind- und Wassermühlen mitgebracht.

© Kurth-Schumacher 

 

Sulingen - Am Pfingstmontag ist der Mühlenverein seinem Ziel, finanzielle Mittel für die Restaurierung des Galerieholländers in der Ortschaft Labbus zu akquirieren, wieder ein Stück näher gekommen: Hunderte von Besuchern steuerten das Fest rund um das Sulinger Wahrzeichen an.

 

Schon zum ökumenischen Auftaktgottesdienst fanden sich rund 160 Gäste ein. Zum dritten Mal wurde er von der evangelischen Pastorin Juliane Worbs und Claudia Rolke, pastorale Mitarbeiterin der katholischen Gemeinde, mit musikalischer Unterstützung der J-Day-Band gemeinsam gestaltet. Sie riefen zu „Einheit in Vielfalt und Vielfalt in Einheit“ auf.

 

Erstmals wurden Führungen für Gehörlose angeboten

 

Müllermeister Friedrich Ahrbecke und seine Frau Inge nutzen den Mühlentag, um sich umzuschauen. Der Betreiber der Rodewalder Paltrockwindmühle interessierte sich für das „Innenleben“ des Baudenkmals. Nicht alle waren mit den technischen Einzelheiten so vertraut wie er. Besucher erhielten auf Wunsch Erklärungen über Geschichte und Funktionsweise – sogar in Gebärdensprache: Erstmals bot Carsten Lucht, Archivar der Mühlenvereinigung Niedersachsen-Bremen vor Ort, Führungen für Gehörlose an. Er hatte außerdem eine umfangreiche Ausstellung von Fotos historischer Wind- und Wassermühlen im Landkreis Diepholz mitgebracht.

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Aus der Presse: Frischer Wind für die Mühle

Sonntagstipp, 13.05.2017

Aus der Presse: Erhält Mühle Labbus noch 2017 eine Kappe?

Sprachen am Mittwoch über die Planungen der Sanierung des Galerieholländers: Aileen (r.) und Helmut Hansing (l.) mit Melanie Röper vor der Kappe der Mühle Labbus. - Foto: Schlotmann

Kreiszeitung, 30.03.17

 

Sulingen - Seit Mai 2013 ist die Mühle Labbus kopflos. Mitarbeiter einer Firma aus Rahden hatten die Kappe des denkmalgeschützten Galerieholländers abgetragen.

Die Planungen des Mühlenvereins, das inoffizielle Wahrzeichens im Osten der Stadt zu sanieren und in drei Bauabschnitten wieder gangbar zu machen, sollen jetzt Fahrt aufnehmen. Vorsitzender Helmut Hansing spricht von einer Investition in Höhe von 250.000 Euro, die dem Verein ins Haus stehe. 

„Nach bisherigen Schätzungen.“ Ein Sachverständiger habe ein Leistungsverzeichnis erstellt. „Konkrete Zahlen können wir erst nennen, wenn uns die Angebote für die einzelnen Gewerke vorliegen.“

Am Sonntag wollen die Mitglieder des Mühlenvereins ihr Vorhaben während des Frühlingsfestes der Initiative Sulingen vorstellen. Den Mitarbeitern des Amtes für regionale Landesentwicklung und den Beigeordneten des Verwaltungsausschusses der Stadt Sulingen liegen die Planungen bereits vor. 

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Aus der Presse: Mühlensachverständiger bereitet Gutachten vor

Mühlensachver-ständiger Rüdiger Hagen vermisst die Kappe der Windmühle in Labbus.

Foto: Aileen Hansing

Kreiszeitung Sulingen, 10. Dezember 2013

Gutachten über den Gallerieholländer

„Zustand erstaunlich gut“

Sulingen - Die Restaurierung der Windmühle im Sulinger Ortsteil Labbus schreitet voran: „Es ist zwar im Moment davon nicht ganz viel zu sehen“, räumt Friedhelm Meyer, Vorsitzender des Vereins zur Förderung und Erhaltung der Windmühle Labbus, ein, „aber der Teufel steckt bekanntermaßen im Detail – oder, besser gesagt, in der Planung“.
 

Hier finden Sie uns

Mühlenverein Labbus

Windmühlenweg 3

27232 Sulingen

Kontakt

Für Besichtigungen und Mühlenführungen rufen Sie uns bitte kurz an unter

 

+49 4271 1020+49 4271 1020

 

per Email unter

verein@labbusmuehle.de

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