Bauphase 2: Flügel und Galerie

Abnahme der Mühlenflügel, 2012

Im Rahmen der zweiten Bauphase sollen die Mühlenflügel, die Ende 2012 abgenommen wurden, aufgearbeitet und wieder angebracht  und die Galerie wieder angebaut werdenNach dieser Bauphase ist das äußerliche Erscheinungsbild der Mühle wieder hergestellt und die Windtechnik komplett funktionsfähig.

 

Die Windmühle Labbus war bereits vor den 40er Jahren mit Jalousieflügeln ausgestattet. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Segelflügeln ist die Jalousietechnik so konzipiert, dass die Klappen bei stärkeren Windböen aufgedrückt werden und bei nachlassendem Wind sich automatisch wieder schließen, um eine stetige Drehzahl der Mühle zu ermöglichen und vor stärkeren Windböen zu schützen. Bei der Restaurierung der Flügel soll wieder Jalousietechnik verwendet werden.

Die Mühle noch mit Galerie, 2006.

Die Galerie, die der Mühle ihre Bezeichnung "Galerieholländer" verleiht, musste 2006 wegen Baufälligkeit abgenommen werden. Es handelte sich bis zuletzt um eine reine Holzkonstruktion, welche im Laufe der Jahrzehnte lediglich im Bereich des Geländers Veränderungen erfahren hat.

 

Die Galerie dient der Bedienung der Brems- und Jalousieklappentechnik der Mühlenflügel. Ohne Galerie kann sich die Mühle daher nicht drehen.

 

Die Gesamtkosten für die zweite Bauphase werden nach aktuellen Erkenntnissen auf ca. €100,000 geschätzt. 

Aus dem 2014 erstellten Gutachten:

 

"Trotz des teilweise hohen Alters mancher Bauteile verkehren die wesentlichen Teile der Flügel augenscheinlich noch im brauchbaren Zustand. An den Stahlträgern der Bruststücke und Ruten sind durch das hohe Alter und den längeren Stillstand von etwa 1988 bis 2012 einige Korrosionsstellen auszumachen, im starken Maße besonders an den Bruststücken im Durchgangsbereich durch den Wellkopf. Im Falle einer anstehenden Restaurierung werden Ruten und Bruststücke einer Sandstrahlung und danach genaueren Untersuchung unterzogen werden müssen.

 

Die ursprüngliche Galerie besaß ein Geländer mit stabilen Andreaskreuzen zwischen den Stielen, welche die Galeriekonstruktion zusätzlich aussteiften. Dieses war notwendig, da die Krühkette der ehemals vorhandenen Stertvordrehung an den Liegerbalken eingehakt wurde und somit beim Vordrehen auch seitliche Schubkräfte auf die Galerie wirkten.

 

Trotz des längst erfolgten Umbaus der Kappe auf Windrosenvordrehung (1921) blieben die Geländerkreuze in der Galerie noch bis in die jüngere Zeit erhalten. 1985 erfuhr die Galerie das letzte Mal eine Reparatur durch die Mühlenbaufirma Laasch und erhielt nun auch ein neues Geländer, nunmehr mit waagerechten Zwischenbrettern."

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